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Schulprojekte/Kooperationen

Bericht über die Junior-Guides

Juniorguides am Denkort Bunker Valentin, 2018 (c) LzpB/Denkort

Juniorguideausbildung in der Straße Rekumer Siel, (c) LzpB/Denkort

Besuch einer Jugendgruppe aus Südafrika, (c) LzpB/Denkort

Juniorguideausbildung am Mahnmal, (c) LzpB/Denkort

Juniorguideausbildung am Mahnmal, (c) LzpB/Denkort

Die Junior-Guides auf dem Weg zum Lagergelände oder der Baracke "Wilhelmine", (c) Denkort/LzpB

Auch englischsprachige Führungen für Jugendgruppen aus dem Ausland konnten angeboten werden. (c) Denkort/LzpB

Die Ausbildung fand im Rahmen von Workshops statt. (c) LzpB, Denkort

Das Peer-To-Peer-Konzept regte nicht nur die jugendlichen Besucher:innen, sondern auch die Junior-Guides selbst zur Auseinandersetzung mit der Geschichte an. (c) LzpB/Denkort

Die Guides begleiteten die Gruppen auf dem Weg durch den Bunker und im Aussengelände. (c) LzpB/Denkort

Mit den Fahrrädern ging es ins Gelände (c) LzpB/Denkort

Auch das freie Sprechen wurde Schritt für Schritt geübt. (c) LzpB/Denkort




 

Interessieren sich junge Menschen noch für die Geschichte des Nationalsozialismus, wo doch bereits fast 80 Jahre zwischen dem Heute und den Ereignissen zwischen 1933 und 1945 liegen? Die Antwort lautet: Ja, wenn man den Jugendlichen die Chance gibt, ihre eigenen Fragen an die Geschichte zu stellen. Darum ging es bei der Ausbildung zum „Junior-Guide“. Die Jugendlichen selbst entwickelten ihre Fragen an den Ort, sie selbst setzten die Schwerpunkte und sie selbst gaben ihre Perspektiven und Erkenntnisse an andere Jugendliche - „peer to peer“ - weiter.

Die Schülerinnen und Schüler teilten in Workshops verschiedene Stationen der künftigen Führung unter sich auf und erarbeiteten sich hierzu die Inhalte. Dies geschah u. a. mithilfe von verschiedenen Biografien, Gedichten und Texten sowie mit Ausschnitten aus lebensgeschichtlichen Interviews. Die Ausbildungsphase endete mit einer sogenannten „Pilotführung“ vor Familienangehörigen und Freunden, die die Schüler:innen gemeinsam absolvierten. Während der Führung stellten sie nach dem „Puzzleprinzip“ in abwechselnden Redeanteilen die verschiedenen Stationen auf dem Gelände vor.

Die Junior-Guides konnten so Schritt für Schritt selbständig in einem eigenständigen Format Rundgänge am Denkort für Familien und/oder für die eigene Schulklasse anbieten. Sie wurden zu Expert:innen für die Geschichte des Ortes und Ansprechpersonen für die jungen Besucher:innen der Gedenkstätte. Beide Seiten schärften und festigten ihr historisches Bewusstsein.

Das Juniorguides-Projekt wurde vom Förderprogramm „Demokratisch handeln“ mehrfach ausgezeichnet. Von 2011 bis 2019 wurden über 30 Schüler:innen im Alter von 12 bis 18 Jahren ausgebildet. Alle Jugendlichen engagierten sich ehrenamtlich außerhalb ihrer Schulzeit in diesem Projekt. Es wurden Führungen sowohl in deutscher als auch englischer Sprache realisiert.

Ein besonderes Erlebnis für die Junior-Guides waren die Besuche von Bundespräsident Steinmeier und vom Bremer Bürgermeister. Sie zeigten Interesse am Projekt und nahmen jeweils an einer kurzen Führung teil.

Aufgrund der Pandemie im Jahr 2020 musste das Projekt leider eingestellt werden.

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FILMTIPP
Juniorguides stellen die „Baracke Wilhelmine“ und die Geschichte des Bunkers „Valentin“ vor:

Engagement

Rückblick auf unser Workcamp im August 2014

Teilnehmer des internationalen Workcamps vor der Ausgrabungsstätte
Copyright: Denkort Bunker Valentin/LzpB ...

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Engagement

Ehrenamtliches Engagement

 

Der Verein „Erinnern für die Zukunft e.V.“ sucht ehrenamtliche Helfer_innen für Arbeitsbereiche im...

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Engagement

Praktika

 

Der Denkort Bunker Valentin, als bedeutender Teil der nationalen Erinnerungslandschaft, bietet Bachelor-...

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Geschichte

Zeitzeugeninterviews

Eine zentrale Quelle der Erinnerungsarbeit stellen die Zeitzeugeninterviews dar.

In den letzten Jahren...

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Besuch

Barrierefreiheit

Der Denkort ist weitestgehend barrierefrei. Aufgrund der Beschaffenheit des Geländes ist jedoch die Station...

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