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Der Vernichtungsort Malyj Trostenez / Ausstellung mit Begleitprogramm in Bremen

 Das Wehrdorf in Trostenez, Foto: IBB


Malyj Trostenez, heute ein Vorort von Minsk, war zwischen Frühjahr 1942 und Sommer 1944 die größte Vernichtungsstätte auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion. Um die Spuren zu verwischen, ließen die Mörder Ende 1943 die Leichen der Opfer ausgraben und verbrennen. Nach Schätzungen wurden in Trostenez bis zu 60.000 Menschen - vor allem belarussische, österreichische, deutsche und tschechische Juden, Zivilisten, Patisanen, Widerstandskämpfer und sowjetische Kriegsgefangene ermordet. Die Ausstellung - ein deutsch-belarussisches Pilotprojekt - würdigt die Opfer und zeigt zugleich, auf welche Weise und an welchen Orten in Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien der Ermordeten gedacht wird. Sie beschäftigt sich aber auch mit der Topographie des Mordens und der Täter.

Die zweisprachige Wanderausstellung (deutsch/russisch) wird ab dem 20. September 2017 in Bremen in der Unteren Rathaushalle gezeigt. Sie kann dort bis einschließlich 15. Oktober täglich von 10.00 - 18.00 Uhr besucht werden.

Download Begleitprogramm:

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